Fremdwörter

Baseldeutsch und die Fasnacht in Basel haben dialektische Eigenarten und Feinheiten, die absichtlich nicht "verdeutscht" wurden.  

Bebbi: Basler, Baslerin 

Charivari: Durcheinander von Kostümen. Von einer klassischen Figur, über eine Fantasiegestalt oder einem Sujet-Kostüm darf es schlichtweg alles sein. 

Clique: Pfeifer- und Tambourengruppen  

Cortège: Offizieller Umzug mit festgelegter Route 

Die drey schenschte Dääg: Die drei schönsten Tage im Jahr für einen Basler Fasnächtler. 

Käller: Übungslokal der Cliquen. Viele Keller sind an der Fasnacht für das Publikum als Restaurant geöffnet. 

Lampe: Mit Stoff bespannte und von innen beleuchtete Laterne, die von Künstlern passend zum Sujet bemalt werden und am Morgestraich das erste Mal erleuchtet durch die Stadt gezogen/getragen werden.

Larve: An der Fasnacht tragen die Basler keine Masken, sondern handgefertigte Larven aus Pappmaché.

Morgestraich: Beginn der Basler Fasnacht montags Punkt 04.00 Uhr  

Pfyffer: ein piccolospielender Fasnächtler 

Piccolo: kleine Flöte 

Räppli: Konfetti (Papierschnipsel) werden in Basel liebevoll Räppli genannt, da diese ursprünglich nur rund waren und an ein Einrappenstück erinnern. 

Repertoir: Verzeichnis der Fasnachtsmärsche

Schyssdrägg Zyygli: Kleine Gruppen von Pfeifern/Tambouren

Sujet: Aktuelles Thema, das eine Clique ausspielt 

Tambour: Ein Trommler

Vorträbler: Sie schaffen Platz, verteilen Zeedel und weisen der Clique den Weg  

Waggis: Eine Fasnachtsfigur, die den Elsässer parodiert und auch ein herrliches Mixgetränk aus Weisswein und Tonic, wobei unbedingt auf die Beigabe von Eiswürfeln und Zitronenschnitz zu achten ist! 

Zeedel: Passend zum jeweiligen Sujet, bringt der Zeedeldichter in teils spassiger, teils kritischen Reimen seine Gedanken zu Papier. Diese Zeedel (Zettel) werden am Cortège an das Publikum verteilt. 

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